Kratom in Deutschland: legal? Wirkung & Kaufratgeber
10 September 2026
Wer Kratom kaufen möchte, stößt online meist auf eine Mischung aus Verkäuferversprechen, Forenmeinungen und vorsichtigen medizinischen Warnungen — aber selten auf eine Quelle, die alles verständlich zusammenführt. Dieser Leitfaden erklärt, was Kratom ist, wie es wirkt, wie man Kratom-Tee zubereitet, wie die Rechtslage in Deutschland aktuell aussieht, und worauf Sie bei einem Kratom Shop wirklich achten sollten.
Du möchtest Kratom kaufen in Deutschland? Bei Kratomvia ist jede Charge laborgeprüft, und Bestellungen vor 15:00 Uhr verschicken wir in der Regel noch am selben Tag – mit UPS Express (1–2 Tage) oder DHL (2–5 Tage).
Was ist Kratom?
Kratom (Mitragyna speciosa) ist ein tropischer Baum aus Südostasien, vor allem aus Thailand, Indonesien und Malaysia, dessen Blätter dort seit Generationen traditionell verwendet werden. Die Blätter enthalten natürlich vorkommende Alkaloide — hauptsächlich Mitragynin und 7-Hydroxymitragynin —, deren Wirkung stark dosisabhängig ist. Eine ausführliche Erklärung dieser Wirkstoffe finden Sie in unserem Leitfaden zu Kratom-Alkaloiden.
In Europa wird Kratom ausschließlich als botanisches Pflanzenpräparat verkauft — nicht als Lebensmittel, Nahrungsergänzungsmittel oder Arzneimittel, und nicht zum menschlichen Verzehr bestimmt. Produkte, die anders beworben werden oder gesundheitsbezogene Aussagen machen, sollten Sie kritisch hinterfragen.
Kratom Droge oder Naturprodukt? Die Einordnung erklärt
Diese Frage wird besonders häufig gesucht, und eine ehrliche Antwort erfordert etwas Nuance. Kratom ist kein klassisches Arzneimittel, aber sein Alkaloidgehalt macht es auch nicht wirkungslos — weshalb es sich in einer regulatorischen Grauzone befindet, sowohl in Deutschland als auch in weiten Teilen Europas.
Stand heute ist Kratom nicht im Betäubungsmittelgesetz (BtMG) gelistet und fällt derzeit auch nicht unter das Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz (NpSG). Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat jedoch öffentliche Warnhinweise zu Kratom veröffentlicht, und es ist weder als Lebensmittel noch als Arzneimittel nach deutschem oder EU-Recht zugelassen — genau deshalb wird es ausschließlich als botanisches Pflanzenpräparat und nicht zum Verzehr verkauft.
Die regulatorische Einstufung pflanzlicher Substanzen kann sich ändern, und die Regelungen unterscheiden sich zwischen EU-Mitgliedstaaten. Eine ausführliche Übersicht pro Land finden Sie in unserem Leitfaden zur Kratom-Rechtslage in der EU.
Kratom Wirkung: Was bewirkt Kratom wirklich?
Die Kratom Wirkung ist stark dosisabhängig — und genau das führt häufig zu Missverständnissen:
- In geringeren Mengen berichten Nutzer häufig von einer leicht stimulierenden Wirkung — gesteigerte Wachheit und Geselligkeit.
- In höheren Mengen verschiebt sich die Wirkung eher in Richtung beruhigend und schmerzdämpfend, ähnlich wie bei Substanzen aus der Opioid-Klasse — wobei Kratom strukturell klar davon zu unterscheiden ist.
Genau diese dosisabhängige Schwankung macht Kratom nicht risikofrei: Die Wirkung variiert zwischen Chargen, Personen und Zubereitungsarten, und regelmäßiger Konsum wurde bei manchen Nutzern mit Abhängigkeit und Entzugserscheinungen in Verbindung gebracht. Kratom sollte niemals mit Alkohol oder anderen dämpfenden Substanzen kombiniert werden und ist nicht geeignet für Personen unter 18 Jahren, Schwangere oder Menschen mit Vorerkrankungen.
Kratom Tee zubereiten: Anleitung
Kratom Tee ist die traditionellste Zubereitungsform — und einfacher, als viele denken:
- Wasser auf etwa 80–90°C erhitzen — keinen vollen Siedepunkt erreichen lassen, da zu starke Hitze die Alkaloide abbauen kann.
- Das Kratom-Pulver oder die zerkleinerten Blätter 10–15 Minuten ziehen lassen.
- Vor dem Ziehen etwas Zitronen- oder Limettensaft hinzugeben — die Säure soll die Extraktion der Alkaloide unterstützen.
- Gründlich abseihen, da das rohe Pulver eine grobe, bittere Textur hat.
Da die Tee-Zubereitung schonender ist als andere Methoden, empfinden manche Nutzer die Wirkung als allmählicher und leichter einzuschätzen — dies variiert jedoch je nach Sorte und individueller Veranlagung.
Kratom-Sorten im Überblick
Kratom wird typischerweise nach der Farbe der Blattader kategorisiert, die grob mit dem Wirkprofil korreliert:
- Rote Ader — meist mit einem ruhigeren, entspannenderen Profil assoziiert.
- Weiße Ader — meist mit einem eher stimulierenden, energetisierenden Profil assoziiert.
- Grüne Ader — häufig als Mittelweg zwischen Rot und Weiß beschrieben.
Sortennamen (Bali, Maeng Da, Borneo und andere) spiegeln meist die regionale Herkunft wider und keine strenge wissenschaftliche Klassifikation. Einen ausführlichen Vergleich finden Sie in unserem Kratom-Sorten-Leitfaden.
Worauf beim Kratom Shop achten?
Nicht jeder Kratom Shop hält sich an denselben Qualitätsstandard — und genau hier tappen viele Käufer in eine Falle. Achten Sie vor dem Kauf auf:
- Unabhängige Labortests (COA) — ein seriöser Anbieter sollte ein Analysezertifikat vorweisen können, das den Alkaloidgehalt bestätigt und auf Schadstoffe wie Schwermetalle und mikrobielle Belastung prüft — nicht nur "laborgeprüft" behaupten, ohne Belege zu liefern.
- Klare, ehrliche Kennzeichnung — inklusive des in der EU vorgeschriebenen Hinweises "nicht zum menschlichen Verzehr bestimmt" für botanische Pflanzenpräparate.
- Chargen-Rückverfolgbarkeit — wichtig, falls es je zu einem Rückruf oder Qualitätsproblem kommt.
- Transparente Herkunft und Lagerbedingungen — Kratom verliert bei schlechter Lagerung an Qualität, und seriöse Anbieter sind offen darüber, wie ihre Ware gehandhabt wird.
- Versand aus der EU — der Kauf bei einem EU-Anbieter vermeidet Zollverzögerungen und Importkomplikationen, die beim Bestellen von außerhalb der EU entstehen können.
Kratom kaufen und bestellen in Deutschland
Kratom bestellen ist in der Regel am unkompliziertesten bei einem Kratom Shop innerhalb der EU — statt von außerhalb Europas zu importieren —, da so Zollpapiere und unvorhersehbare Lieferzeiten entfallen. In unserer Kratom-Kollektion finden Sie laborgeprüfte Optionen mit Versand innerhalb der EU.
Für welchen Anbieter Sie sich auch entscheiden: Kaufen Sie nur bei Verkäufern, die transparent über Testung, Herkunft und Kennzeichnung informieren — und niemals bei Anbietern, die gesundheitsbezogene Aussagen machen, denn das ist unabhängig von Preis oder Sorte ein klares Warnsignal.
Häufig gestellte Fragen
Ist Kratom in Deutschland legal?
Kratom ist derzeit weder im BtMG noch im NpSG gelistet, aber weder als Lebensmittel noch als Arzneimittel zugelassen und wird ausschließlich als botanisches Pflanzenpräparat verkauft, das nicht zum Verzehr bestimmt ist. Details finden Sie in unserem Leitfaden zur Kratom-Rechtslage in der EU.
Wie viel Kratom nutzt man für Tee?
Die Zubereitungsmenge variiert stark je nach Sorte und persönlichen Faktoren — genau deshalb ist ein vorsichtiger Einstieg wichtiger als eine feste Maßangabe.
Was ist der Unterschied zwischen rotem, weißem und grünem Kratom?
Die Aderfarbe korreliert grob mit dem Wirkprofil — den vollständigen Vergleich finden Sie in unserem Sorten-Leitfaden.
Ist Kratom dasselbe wie ein Opioid?
Nein. Die Alkaloide in Kratom wirken in höheren Dosen auf einige der gleichen Rezeptoren wie Opioide, sind botanisch und strukturell aber klar davon zu unterscheiden.
Ist Kratom legal?
Das hängt vom Land ab. In Deutschland ist Kratom weder im BtMG noch im NpSG gelistet, aber auch nicht als Lebensmittel oder Arzneimittel zugelassen — siehe Abschnitt oben für Details.
Wie wirkt Kratom?
Die Wirkung ist stark dosisabhängig: In geringeren Mengen wird von einer eher stimulierenden Wirkung berichtet, in höheren Mengen eher von einer beruhigenden, schmerzdämpfenden Wirkung — siehe Abschnitt "Kratom Wirkung" oben für Details.
Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich Bildungs- und Informationszwecken. Kratom wird von Kratomvia als botanisches Pflanzenpräparat für Studien- und Sammelzwecke verkauft und ist innerhalb der Europäischen Union nicht für den menschlichen Verzehr bestimmt, zugelassen oder freigegeben. Unser Kratom wird als Seifenzubehör und Sammlerobjekt verkauft.